Software4 2

Funktionsupdate für Profi-Mähroboter von ECHO

Metzingen - Freitag, 14. Februar 2020

ECHO Robotics Rasenroboter sind weltweit technologieführend im professionellen Bereich und aufgrund dessen in unterschiedlichsten Szenarien auf allen möglichen Geländen im Einsatz. Jede weitere Installation lässt dabei den Erfahrungsschatz und das Wissen der Techniker und Ingenieure wachsen. Daraus entstehen regelmäßige Softwareaktualisierungen, mit denen die Leistung und Zuverlässigkeit der Mähroboter und autonomen Arealpflegemaschinen immer weiter verbessert wird. Die kürzlich veröffentlichte Version 4.2 bietet viele neue Möglichkeiten, um die Automatisierung von Grünanlagen noch besser steuern zu können und die gelegentliche Notwendigkeit von manuellen Eingriffen weiter zu reduzieren.

GPS-Start- u. Rückkehrpunkte

Je nach Parzellenkonfiguration und Areal kann die Nutzung von Start- und Rückkehrpunkten eine deutliche Zeitersparnis bieten und die Abläufe verbessern. Auf einer internen Karte werden zudem die Positionen von Hindernissen aufgezeichnet, um sie während der Fahrt zu einem Navigationspunkt automatisch zu umfahren.

Adaptive Schnitthöhe über Mähwiderstand
Auch die fünf bzw. drei Mähköpfe der ECHO Profi-Rasenroboter haben ein Upgrade erfahren. Anhand des Mähwiderstands wird jetzt im Bedarfsfall die Schnitthöhe angepasst. Speziell in etwas schwierigen Zonen mit unterschiedlichem Wuchs verbessert sich dadurch das Mähergebnis.


Weitermähen bei blockiertem Mähkopf (konfigurierbar)
Ist ein Mähkopf blockiert, aktiviert sich jetzt nicht mehr sofort der Störungsmodus, sondern der Mähroboter beendet seine Arbeit mit den verbliebenen Mähköpfen. Allerdings: Ein blockierter Messerkopf kann auch ein Hinweis auf mitgeschleifte Äste oder Abfälle sein kann. Arbeitet der Rasenroboter dann dennoch weiter, führt das oftmals zu unschönen Spuren im Grün. Daher kann die Funktion aktiviert und deaktiviert werden.

Schnitthöhe je Parzelle individuell festlegbar
Dass sich die Schnitthöhe jetzt je Parzelle einstellen lässt, hilft bei der Überquerung von schwierigeren Bereichen zwischen den Parzellen. Soll der Mähroboter z. B. vom Sportplatz auf den zum Trainingsplatz fahren und dabei einen Kiesweg queren, können die Mähköpfe weit hochgefahren werden, um Beschädigungen zu verhindern.


Automatisches Wiederanfahren bei kleineren Kollisionen
Durch tausende Datenpunkte von Robotern weltweit konnten die Softwareentwickler bei ECHO Robotics das automatische Wiederanschalten im Fall eines leichten Aufpralls umsetzen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Bei vielen Kollisionen werden die Messer nach wie vor zunächst gestoppt, doch der Profi-Mähroboter setzt dann etwas zurück und lässt die Messer überwacht wieder anlaufen und versucht im Anschluss, seine Fahrt fortzusetzen.


Neue Ausweichroutinen für den Fall unerwarteter Aushebung
Die unzähligen Daten und Messwerte großer Flotten sind die Basis für das verbesserte Fahrverhaltens und des optimierten Manövrierens. Die gesammelten Daten wurden beispielsweise dazu genutzt, die Ausweichroutinen für den Fall unerwarteter Aushebung zu verbessern. Angenommen, auf dem Gelände eines Hundesportvereins wird gemäht, dann kann man auf diesem Platz immer mal wieder kleine Schlaglöcher, die durch den Hundetrainingsbetrieb entstehen, erwarten. Mit den neuen Routinen wird der Mähroboter in diesen Fällen viel weniger stillstehen und auf Unterstützung warten, sondern stattdessen die neuen Manöver nutzen, um wieder in den Normalbetrieb zu kommen. Kurz: Unebenes Terrain wird verlässlicher befahren.

Neues Timing der Fahrmanöver
Da viele Manöver mit weniger Pausen und gestrafften Abläufen versehen wurden, bewegen sich die Profi-Roboter einen Tick smarter durchs Gelände. Mal durch eine andere Herangehensweise insgesamt mal schlicht durch die Kombination von Antrieb und Bremseingriff.

Längere Batterielebensdauer durch optimiertes Zellenmanagement
Das Batteriemanagement hat ebenfalls ein Update erhalten und nutzt nun einen neuen Algorithmus zur Zellennutzung. Durch das neue „Battery Balancing“ sind zwar nur minimal bessere Akkulaufzeiten im Mäheinsatz möglich, doch die Lebensdauer der Akkuzellen steigt.


Web-Portal bietet mehr Konfiguration
Im überarbeiteten Web-Portal sind nun auch Einstellmöglichkeiten für die Schnitthöhe, zur Parzellen-Priorisierung und zur Mindestarbeitstemperatur vorgesehen.


Verfügbarkeit
Das Update wird im März automatisch über WLAN oder das mobile Datennetz auf die Großflächenroboter ausgerollt. Damit bleiben auch alle bereits im Einsatz befindlichen oder kürzlich verkauften Geräte top-aktuell.

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