Haus und Grundstück

Förderprogramme für Hackschnitzelheizungen von BAFA und KfW  zurück

Energieeffiziente Hackschnitzelheizungen gehören zu den Biomasseheizanlagen, die von Bund und Land bezuschusst werden, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Hackschnitzel eignen sich hervorragend als alternativer Brennstoff. Insbesondere Landschaftspfleger, Land- und Forstwirte können ihre Heizkosten damit deutlich reduzieren, da bei ihrer beruflichen Tätigkeit ohnehin Hackschnitzel anfallen. Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten Förderprogramme für den Einbau von Holzhackschnitzel-Heizanlagen. 

Holzhackschnitzel-Heizanlage

Holzhackschnitzel-Heizanlage

KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

BAFA-Förderung für Bestandsgebäude

Gefördert wird das Heizen mit Hackschnitzeln von der BAFA nur bei „Bestandsgebäuden“, deren Errichtung vor dem 1.1.2009 begonnen wurde und die bei Antragstellung fertiggestellt sind.

  • Bei der Installation einer Hackschnitzelheizung in einem Bestandsgebäude zahlt die BAFA einen Zuschuss von pauschal 1.400 Euro („Basisförderung“), der sich um 50 Prozent erhöht, wenn das Gebäude eine Mindestenergieeffizienz erreicht („Effizienzbonus“).
  • Ein „Kombinationsbonus“ von 500 Euro wird bei Verbindung von Solarthermie-Anlagen und Holzheizungen gewährt.
  • Bei Nachrüstung oder Neuinstallation einer Hackschnitzelheizung werden innovative Technologien zur Effizienzsteigerung und/oder zur Abgasminderung mit 750 Euro gefördert („Innovationsförderung“).

 

 Mehr dazu hier: http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/biomasse/

Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Für die energetische Sanierung von Wohngebäuden werden zinsgünstige Kredite für Hackschnitzelheizungen über die KfW-Programme 151 (KfW-Effizienzhaus) und 152 (Einzelmaßnahme) vergeben,

  • falls der Bauantrag vor dem 1.1.1995 gestellt wurde.
  • die Kredithöhe maximal 75.000 Euro (151) bzw. 50.000 Euro (152) je Wohneinheit beträgt.
  • Als Tilgungszuschuss werden entsprechend der Gebäudeenergieeffizienz 2,5 bis 17,5 Prozent des Kreditzusagebetrags gewährt.

 

Zinsgünstige Kredite aus dem Programm „Energieeffizient Bauen 153“ sind für neue Wohngebäude und Eigentumswohnungen bestimmt,

  • die besonders energieeffizient sind (KfW-Effizienzhäuser 40, 55 und 70).
  • Die Darlehenshöhe beträgt bis zu 100 Prozent der Bauwerkskosten, maximal jedoch 50.000 Euro.
  • Der gewährte Tilgungszuschuss liegt (in Abhängigkeit von der Energieeffizienz des Gebäudes) bei 5 bis 10 Prozent des Kreditzusagebetrags.

 

Das Programm „Energieeffizient sanieren 430“ beinhaltet einen Investitionszuschuss zu den Installationskosten einer Holzheizung.

  • Gefördert werden Ein- oder Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen, für die vor dem 1.1.1995 ein Bauantrag gestellt wurde.
  • Die Förderung ist vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW zu beantragen.
  • Zuschüsse werden, je nach erreichter Energieeffizienz, in Höhe von 10 bis 25 Prozent sowie maximal zwischen 5.000 und 18.750 Euro je Wohneinheit gezahlt.

 

Für größere Heizanlagen ab einer Leistung von 100 kW werden über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Premium“ zinsgünstige Kredite bis zur vollen Höhe der Nettoinvestitionen (ohne Mehrwertsteuer) ausgegeben.

Hier gehts zur KfW: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Die Informationen dieses Artikels wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch kann für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen keine Gewähr übernommen werden. Stand: März 2014.

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