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Alles rund ums Brennholz  zurück

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Wissenswertes rund um Brennholz

Die Nachfrage nach Brennholz steigt relativ zur Steigerung des Ölpreises - die Menschen schwenken auf andere Möglichkeiten des Heizens um. Doch Holz ist nicht gleich Holz und wer sich mit Brennholz für den Winter eindecken möchte, sollte einige Punkte beachten.

Rechtliches

Die Erste Bundes-Immissionsschutzverordnung regelt, dass der Wassergehalt im Brennholz bei nicht mehr als 25 Prozent liegen darf. Ansonsten werden beispielsweise Kohlenwasserstoffe im Verbrennungsvorgang freigesetzt und das feuchte Holz kann Grund für Schornsteinbrände werden. 

Zugelassen für die Verfeuerung ist natürliches Stückholz. Das können Scheithölzer, Brennreisig oder Hackschnitzel sein. Auch lose Rinde oder Sägemehl, Holz-Presslinge und Holzkohle oder Holzkohlebriketts dürfen verbrannt werden. Holz, welches mit Holzschutzmitteln behandelt wurde, darf nicht verbrannt werden. 

Wer für die Herstellung seines Brennholzes keinen eigenen Wald zur Verfügung hat, muss sich die Genehmigung des zuständigen Revierförsters oder Waldbesitzers für das Einschlagen einholen. In einigen Bundesländern gilt für Selbstwerber, dass sie einen entsprechenden Sachkundenachweis erbringen müssen, auch Motorsägenführerschein genannt. Spezielle Kurse werden unter anderem durch die Forstämter angeboten.

Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge

Die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft erläutert die persönlichen Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der Motorsäge. Nötig sind Schnittschutzhose, das Tragen eines Schutzhelms mit Visier und Gehörschutz, Schutzhandschuhe sowie Sicherheitsschuhe mit einem besonderen Schnittschutz.

In der Regel ist ein Brennholz-Selbsterwerber nicht dazu verpflichtet, diese Schutzausrüstung zu tragen, sie ist aber empfehlenswert. Teilweise verlangen die Waldbesitzer, die das Einschlagen von Brennholz ermöglichen, eine vertragliche Verpflichtung zum Tragen der Schutzkleidung zu unterzeichnen.

Übrigens zahlt auch die private Unfallversicherung nur, wenn alle erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten wurden und nachgewiesen werden können.

Terminliches

Bäume sollten im Spätherbst oder im frühen Winter gefällt werden, als Faustregel gilt die Zeit zwischen November bis Januar. Dann führen die Bäume nur wenig Wasser und trocknen schneller.

Generell soll Laubholz in der so genannten Saftruhe verarbeitet werden. Werden die Bäume in der Zeit gefällt, in der sie am meisten Saft führen, also beim Austrieb im Frühling, dann sollten sie nach dem Fällen rund vier bis fünf Wochen belaubt liegen gelassen werden. Die Blätter entziehen dem Holz die Feuchtigkeit.

In vielen Gegenden wird der 30. April als letzter Tag für das Baumfällen in den Wäldern angenommen, allerdings ist das regionsbedingt abhängig vom Schneefall. Später sollte Holz nicht mehr geschlagen werden, allein schon wegen des Vogelschutzes.

Verarbeitung des Brennholzes

Der gefällte Baum wurde in Meterstücke geschnitten und aus dem Wald abtransportiert - nun steht die Verarbeitung des Holzes an. Zuerst werden die Stämme gespalten, was mit einer speziellen Spaltaxt oder mit Spaltkeilen in Kombination mit einem Vorschlaghammer möglich ist. Natürlich kann auch ein Holzspalter eingesetzt werden. Kreuzspalter teilen die Meterstücke sogar gleich in vier Teile. 

Nun wird das Brennholz gesägt, was in der Regel mit Hilfe einer Kreis- oder Wippsäge vorgenommen wird. 
Zuletzt wird das Brennholz gehackt, die Axt sollte hierbei möglichst scharf sein. Bei astigem Holz sollte in Längsrichtung gehackt werden, denn Queräste lassen sich nur schwer durchschlagen. Die Scheite sollten rund 33 Zentimeter lang sein und maximal 10 Zentimeter im Durchmesser messen. Brennholz dieser Größe hat die besten Verbrennungseigenschaften und damit auch den besten Heizwert, andere Maße sind aber auch möglich.

Die richtige Menge

Wer den Brennofen zusätzlich zu einer anderen Heizung nutzt, braucht pro Jahr rund zwei bis drei Schüttraummeter Brennholz. Vielheizer hingegen oder Personen, die allein mit Holz heizen, brauchen teilweise mehr als zehn Schüttraummeter im Jahr.

Ein zu großer Vorrat sollte generell nicht angelegt werden, da das Holz im Laufe der Jahre an Brennwert verliert. 

Lagerung des Brennholzes

Der Ort für die Lagerung sollte trocken und luftig sein, gut geeignet ist zum Beispiel eine Hauswand mit Ausrichtung zur Südseite oder ein Brennholzschuppen. Zwischen der Rückseite des Holzstapels und der Wand sollten einige Zentimeter Luft bleiben. Rundhölzer sollten nicht mit eingestapelt werden, sie verzögern den Trocknungsprozess.  Brennholz sollte in ofenfertigen Stücken gelagert werden.

Eine Abdeckung mit luftundurchlässigen Planen ist nicht empfehlenswert. Dies führt zur Schimmelbildung. Besser ist das Lagern unter einem kleinen Vordach.

Brennholz sollte bestenfalls nach ein bis zwei Jahren Lagerung verheizt werden, dann ist ein ausreichender Trocknungsgrad zur guten Verbrennung des Holzes erreicht.

Das richtige Werkzeug

Zur Brennholzverarbeitung eignen sich vor allem die Motorsägen ECHO CS-281WES, ECHO CS-310ES und ECHO CS-420ES.

Die ECHO CS-281WES bietet den richtigen Einstieg in das Motorsägen-Sortiment. Dank ihrer modernen, kompakten Bauform, ihrer Leichtigkeit und der von ECHO gewohnten Langlebigkeit ist sie ideal geeignet für den Privatanwender, der eine Motorsäge sucht, die einfach bedienbar ist und lange hält. Viele Anwender benutzen ECHO-Motorsägen zehn oder sogar fünfzehn Jahre lang.

Wer eher eine Kettensäge der klassischen Bauart als Einsteigergerät sucht, sollte sich für die ECHO CS-310ES entscheiden. Sie bietet ein wenig mehr Leistung, aber ist dafür auch etwas schwerer und größer als die ECHO CS-281WES. Die ECHO-Motorsäge wurde unlängst von der Zeitschrift "Holz und Kamin" für "sehr gut" bei der Brennholzverarbeitung befunden.

Die ECHO CS-420ES ist eine starke 40 ccm Motorsäge. Sie eignet sich gut für den ambitionierten Hobbyanwender, der auch mal selbst in den Wald gehen und den eigenen Weihnachtsbaum fällen will. Mit der grundsoliden Farmersäge kann außerdem problemlos dickeres Stammholz zu Brennholz verarbeitet werden. Der - auch bei den Profi-Sägen von ECHO verbaute - langlebige Benzinmotor arbeitet zuverlässig und kraftvoll. Seine Leistungsfähigkeit ermöglicht erst den aggressiven Schnitt der ECHO CS-420ES.

 

ECHO CS-280WES

Die leichte und kompakte Einsteigermotorsäge   Produktinfo 

ECHO CS-310ES

Eine Einsteigersäge der klassischen Bauart mit Leistungserweiterung   Produktinfo 

ECHO CS-420ES

Die Kettensäge für den ambitionierten Einsatz über das Brennholzsägen hinaus   Produktinfo 

Näheres zu den verschiedenen Produkten, ihrem Einsatzzweck und ihrer Handhabung erfahren Sie beim nahegelegenen ECHO Motorgeräte Fachhändler. In der Händlerübersicht finden Sie schnell mehrere in Ihrer Nähe, die Sie engagiert beraten und Ihnen das richtige Gerät empfehlen können.

Das richtige Brennholz

Verschiedene Holzarten können als Brennholz verwendet werden. Der Fachmann unterscheidet vor allem zwischen verschiedenen Brennwerten. Brennwerte werden üblicherweise in Kilowattstunden pro Raummeter (kWh/rm) und Kilowattstunden pro Kilogramm (kWh/kg) angegeben. Eine Wattstunde entspricht der Energie, die das Brennholz bei Aufwendung einer Leistung von einem Watt in einer Stunde abgibt. Ein Raummeter entspricht dem Rauminhalt eines Würfels geschichteter Holzscheite mit der Seitenlänge eines Meters.

  Eiche Buche Birke Kiefer Fichte Tanne
Brennwert in kWh/rm 2100 2100 1900 1700 1500 1400
Brennwert in kWh/kg 4,2 4,0 4,3 4,4 4,5 4,4
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Eichenholz ist von allen aufgeführten Holzarten am härtesten und witterungsbeständigsten. Als Brennholz in Holzzentralheizungen wird Eiche sehr gerne genutzt, da es sehr lange brennt. Wichtig: Eichenholz muss lange - bis zu 3 Jahre - im Freien gelagert und dann bei genügend Luftzufuhr verbrannt werden, da die Gerbsäure im Eichenholz sonst das Material von Kaminen und Schornsteinen angreifen kann.

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Buchenholz ist als Kaminholz sehr beliebt. Es ist ohne große Mühe mit einer geschärften Axt spaltbar, besitzt gute Heizeigenschaften und glüht noch lange nach dem Anfeuern. Beim Verbrennen bildet sich nur sehr wenig Funkenflug.

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Birkenholz ist ein leichtes aber gegen Witterungseinflüsse gut beständiges Holz. Als Kaminholz hat Birkenholz gute Brennwerte und wird auch gerne wegen seiner weißlichen Rinde als Dekorationsholz (z.B. neben offenen Kaminen) genutzt. Ebenfalls wird es aufgrund seiner schnellen Brennbarkeit gerne als Anzündholz genutzt.

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Kiefernholz ist ein hartes aber trotzdem leichtes Nadelholz. Das Holz der Kiefer ist aufgrund seines hohen Harzgehaltes resistent gegen kalte und nasse Witterung. Der Brennwert von Kiefernholz ist verglichen mit anderen Nadelbäumen relativ hoch, Kiefer wird aber auch wegen des angenehmen Harzduftes beim Verbrennen gerne als Brennholz verwendet.

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Fichtenholz eignet sich gut zum Anfeuern von Kaminen oder Grills. Es brennt schnell an und weist trotzdem während des Brennens einen geringen Funkenflug auf. Es ist empfehlenswert, Fichtenholz mit einem anderen Holz zu kombinieren. Zwar brennt es schnell an, jedoch spendet es weder lange Wärme noch viel Glut. Ein lang brennendes Holz wie beispielsweise Eiche eignet sich dafür gut.

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Das Verbrennen von Tannenholz birgt die Gefahr der Glanzrußbildung. Glanzruß bildet sich, wenn das Holz nicht lang genug oder falsch gelagert wurde und noch zu viel Harz an den Scheiten haftet.  Eine bis zu 3-jährige Lagerung ist für die erfolgreiche Verbrennung von Tannenholz unerlässlich.

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Allgemein gilt: Die kuschelige Wärme des Kamins hängt immer sehr stark von der Trockenheit des Holzes ab. Die richtige Lagerung ist also Voraussetzung für einen guten Brennwert.

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